Alle Beiträge zu Lokaljournalismus (136)
Unterstützung für geflüchtete Ukrainer und Ukrainerinnen in NRW
Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist dort der Zugang zu verlässlichen Informationen gefährdet. In NRW haben bereits kurz danach lokale und regionale Medien Angebote für Geflüchtete geschaffen - zum Beispiel untertitelte TV-Sendungen oder Radionachrichten auf ukrainisch. Gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien NRW hat das Journalismus Lab ein Förderprogramm speziell für diese Medienangebote ausgeschrieben.
Neue Weiterbildungen für Innovation im Journalismus
Von Dialogjournalismus über Redaktionsorganisation und einer Audio Akademie bis hin zu Pitchtraining für Journalismusförderung: Diese Weiterbildungen und Seminare unterstützen wir in der aktuellen Runde unseres Förderprogramms für journalistische Weiterbildung. Mit dem Programm unterstützen wir gezielt journalistische Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, die auf aktuelle Herausforderungen des Medienmarktes eingehen und Medienschaffenden dabei helfen, innovative Medienformate, -produkte und -distributionswege zu entwickeln.
„Wir treffen mit dem regionalen Fokus einen Nerv“
Die Podcast-App Lopodio startete letztes Jahr. Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll jetzt ein Franchise aufgebaut werden. Lopodio bündelt verschiedene lokale Podcasts aus der Region NRW, das Geschäftsmodell vereint lokalen Content mit Sponsoring: von aktuell 12 Podcasts sind zehn von Großunternehmen wie Google oder Spotify finanziert. Zukünftig wünschen sich die Entwickler:innen mehr lokale Sponsor:innen und Kooperationen mit lokalen Medienhäusern. Bis Jahresende plant die Podcastapp zwölf Regionen miteinander zu vernetzten. Sie ist damit die erste regionale Podcast-App Deutschlands.
„Man bekommt unsere Inhalte mit der Musik, die man liebt.“
Mit der FFH-Plus-Technologie können Radiosender Webstreams mit gleichen Inhalten, aber personalisierter Musik erstellen. Zunächst wurde die Technologie nur im eigenen Sendesystem integriert, ab sofort ist sie als Cloudservice verfügbar. Roger Hofmann, Leiter Digital bei Radio/ Tele FFH, hat sie gemeinsam mit Radio NRW weiterentwickelt und sieht darin großes Potential für alle Sender. Mithilfe von FFH-Plus können einzelne Musiktitel ausgetauscht und an die Vorlieben der Hörenden angepasst werden. Auf diese Weise soll die Zielgruppe besser erreicht und ein Mittel geschaffen werden, um gegen konkurrierende Dienste wie Spotify zu bestehen.